1. Interdisziplinäres Symposium
SERIOUS GAMES: ENTWICKELN, NUTZEN, BEWERTEN
Universität Mannheim
Lecture Hall (MBS), Schloss
23./24. Februar 2012
Serious Games, also Computerspiele, die primär einem Lernzweck dienen, sind Forschungsgegenstand unterschiedlichster Wissenschaftsdisziplinen. Wirtschaftspädagogen möchten solche Spiele nutzen, um die Lernkurven der Lernenden zu verbessern. Informatikern eröffnen die Spielewelten zusammen mit Auswertungsfunktionen ein breites Feld an kreativem Technologieeinsatz. Kommunikations- und Sozialwissenschaftler interessieren sich für die direkten (auf den Spieler) und indirekten (auf die Gesellschaft) Auswirkungen des Lernspielens. Betriebswirte stehen vor großen Herausforderungen bei der Kalkulation und dem Projektmanagements von Spieleentwicklungen sowie den Betrachtungen zu wirtschaftlichen Potenzialen des Themas. Kultur- und Kreativwissenschaftler suchen neue Wege zur Entwicklung von Ästhetik. Themenverantwortliche und Wissensträger wollen als Auftraggeber für Spieleentwickler ein bestimmtes Wissen in kurzer Zeit und mit wenigen Ressourcen transportieren. Für die Spieler/Lernenden selbst (als Community betrachtet) steht ein entspanntes Lernen im Vordergrund.
Ziel des interdisziplinären Symposiums SERIOUS GAMES: ENTWICKELN, NUTZEN, BEWERTEN ist es, die Vielschichtigkeit des Themas SERIOUS GAMES transparent und konkret zu machen sowie benachbarte Disziplinen für die speziellen Fragestellungen und Sichten auf das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus gibt die Veranstaltung Gelegenheit zum Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks und zur Bündelung, der zurzeit noch sehr unterschiedlich geprägten Forschungsaktivitäten.
Das Durchführungskonzept des Symposiums reflektiert die Polarität des Themas. Einem klassischen, universitären Kolloquium folgt eine Serie von hochkarätigen Kurzbeiträgen der verschiedensten Anspruchsgruppen, von der IT über die Kommunikationswissenschaften zur Mediengestaltung und den Wissensträgern. Eine multimediale Performance, die eindrucksvoll die heutigen Medienmöglichkeiten aufzeigt, leitet die kreative Phase ein. Diese endet dann in einem zeitlich eng begrenzten Workshop zur gemeinsamen Erarbeitung eines Manifests für ein interdisziplinäres Programm "Games for Change".
Das Symposium wird ermöglicht durch:
- die großzügige Unterstützung der *Freunde der Universität Mannheim e.V.*
- die freundliche Zuwendung der Enterra Software GmbH, Walldorf
- die Gastfreundschaft der *Mannheim Business School*
- die professionelle Planung und organisatorische Umsetzung der *Service und Marketing GmbH* der Universität Mannheim




